Schlagwort: Zahnmedizin


Stomatologie – ein Spezialgebiet der Zahnmedizin


Bei Stomatologie handelt es sich um einen grundlegenden Bereich der Zahnmedizin. Stomatologie als Wissenschaft beschäftigt sich hauptsächlich mit der Diagnose, Therapie sowie Prävention wie auch Nachsorge von Zahnkrankheiten, der Mundhöhle und Mundschleimhaut. Die speziellen Dienstleistungen erhalten Patienten in der Regel als ambulante Versorgung. Lediglich ein geringer Anteil erfolgt im Rahmen stationärer Zahnmedizin beziehungsweise zahnärztlicher Einrichtungen.

Der Bereich der Stomatologie, der sich mit Erkrankungen der Mundschleimhaut und Mundhöhle befasst, ist enorm bedeutend für die Aufnahme, Zerkleinerung sowie Vorverdauung von Nahrung, zur Sprach- und Lautbildung sowie der Mimik. Im Bereich der Mundhöhle können Fachärzte der Stomatologie neben einer typisch lokalen Schleimhaut-Erkrankung auch die vielfältigen Begleitsymptome etlicher Erkrankungen wie zum Beispiel innerer Krankheiten (Bluterkrankungen), Hautkrankheiten sowie viraler Krankheiten erkennen.

Unterschiedliche Bereiche der Stomatologie

Heutzutage wird Stomatologie auch als Bezeichnung für Kiefer-, Mund- und Zahnheilkunde genutzt. Dienstleistungen dieser Art erbringen normalerweise akademisch ausgebildete Zahnärzte, die ein fünf-/sechsjähriges Universitätsstudium absolviert haben. Inbegriffen sind bei einer Zahnarztbehandlung unter anderem die Untersuchung auf Zahnkaries, Diagnose/Behandlung von Zahnfleischbeschwerden (Zahnhalsschutz), Zahnfüllungen sowie Zahnersatz (Brücken, Kronen) sowie eine professionelle Zahnreinigung.

Stomatologie wird in drei unterschiedliche Bereiche eingeteilt, die verschiedene Schwerpunkte bedienen. Bei der therapeutischen Stomatologie (präventive Stomatologie) stehen Diagnose, Therapie sowie Prävention von Zahnkaries und dessen Komplikationen im Fokus. Ein anderes Spezialgebiet der Stomatologie ist die Pedodontie (Kinderzahnmedizin), die sich mit der Behandlung/Pflege von Kinderzähnen befasst. Hierzu gehört auch das Milchgebiss sowie die Entwicklung des Gebisses bei Jugendlichen. Die sogenannte Parodontologie ist das dritte Spezialgebiet der Stomatologie, das unterschiedliche Erkrankungen im Kiefer (Zahnhalteapparat) und der Schleimhaut behandelt.

Die orthopädische Stomatologie (Prothetik und Implantologie)

Bei der orthopädischen Stomatologie beziehungsweise Prothetik handelt es sich um die Versorgung mit Zahnprothesen. Diese werden bei Verlust von einzelnen oder auch mehreren Zähnen benötigt. Zudem wird hierbei unterschiedlicher Zahnersatz wie zum Beispiel Brücken, Kronen oder bei zahnlosen Kiefern auch Prothesen angefertigt.

Im Rahmen der chirurgischen Stomatologie beschäftigen sich Fachärzte mit der Therapie beziehungsweise Behandlung der unterschiedlichsten Mundhöhlen-Erkrankungen. Des Weiteren ist die Implantologie ein Zweig der chirurgischen Stomatologie. Hierbei werden Zahnimplantate im Kiefer platziert, die als Basis beziehungsweise künstliche Zahnwurzel dienen. Auf diesen stabilen Untergrund wird wiederum ein individuell angepasster Zahnersatz montiert. Um den hohen Anspruch dieser speziellen Behandlungen auch zu erfüllen, müssen die Zahnärzte als Implantologen über eine ausreichend lange und nachweisbare Berufserfahrung verfügen.

Implantologen – Fachärzte in der chirurgischen Stomatologie

Die Implantologie erbringt somit keine klassischen Leistungen in der Zahnmedizin, sondern ausschließlich äußerst präzise chirurgische Behandlungen. Deshalb befindet sich die Arbeit der Implantologen auf einem enorm hohen Niveau, wenn es um die Technik geht. Eine hochmoderne innovative Ausstattung der zahnmedizinischen Praxis beziehungsweise der Zahnklinik ist somit unabdingbar. Die orthopädische Stomatologie (Implantologie) wird jedoch stetig weiterentwickelt, sodass neueste Materialien, Technologien sowie Techniken für die Patienten zur Verfügung stehen. Die fachlich spezialisierten Zahnärzte müssen dazu kontinuierlich an entsprechenden Schulungen teilnehmen, sodass Sie eine professionelle Behandlung erwarten dürfen.