Kategorie: Uncategorized


Allergie – die moderne Geißel der Menschen


Wird von einer Allergie gesprochen wehrt sich Ihr Körper gegen Stoffe, die eigentlich harmlos sind. Ihr Immunsystem kann dabei auf die unterschiedlichsten Stoffe negativ reagieren. Allergien gegen bestimmte Lebensmittel und Hausstaub sind wohl besonders unangenehm. Bei Letzterer können sich Betroffene den Allergie auslösenden Stoffen in der Umwelt kaum entziehen.

Laut Experten ist es heutzutage, neben ungünstigen Umwelteinflüssen und genetisch bedingter Veranlagung, hauptsächlich die überzogene Hygiene, die in Industrieländern vorherrscht dafür verantwortlich, dass das Immunsystem der Menschen allgemein und speziell der Kinder nicht stabil genug ist und deshalb überreagiert.

Welche allergischen Reaktionen können auftreten?

Kommen Ihre Augen mit bestimmten Allergenen in Berührung, kann sich Ihre Bindehaut (Konjunktivitis) entzünden. Dies macht sich beispielsweise durch rote geschwollene sowie tränende Augen und extremen Juckreiz bemerkbar. Derartige Augenbeschwerden treten oft gemeinsam mit einer Rhinokonjunktivitis (allergischem Schnupfen) auf.

Gewisse Allergene, die sich in der Umwelt befinden, wie beispielsweise Tierhaare, Pollen sowie Exkremente von Hausstaubmilben gelangen in erster Linie in Ihre Atemwege. Im Innern der Nase kann dadurch ebenfalls eine Rhinitis (allergischer Schnupfen) entstehen. Durch die Entzündung der Schleimhaut schwillt diese an, Ihre Nase ist verstopft oder beginnt zu laufen. Gleichzeitig tritt unangenehmer Juckreiz auf. Der Niesreiz wird zwingend und entlädt sich oft in andauernden Niessalven.

Eine Allergie gegen Pollen (Heuschnupfen/Pollinosis) tritt während der saisonalen Pollenflugzeit (Pollenkalender) auf und verschlimmert sich im Besonderen tagsüber, wenn schönes Wetter vorherrscht. Längere Regenfälle oder Schlechtwetterphasen bessern dagegen die Symptome der Pollenallergie. Sind Sie von dieser Art Allergie betroffen, kann es zusätzlich unter anderem zu Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeinem Unwohlsein und sogar Fieber kommen.

Hausstaub- und Tierhaar-Allergien sind am weitesten verbreitet

Hausstaubmilben verursachen speziell nachts Beschwerden. Dies kann sich nachts durch Schnupfen, morgens durch eine verstopfte Nase zeigen. Die Symptome bleiben normalerweise während des ganzen Jahres bestehen, falls keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Ihr Arzt diagnostiziert eine allergische perenniale (ganzjährige) Rhinitis.

Eine Nasenschleimhaut-Entzündung, die auf Tierhaaren basiert, verschlimmert sich im Besonderen dann, wenn die jeweiligen Tiere sich in direkter Nähe aufhalten. Oft ist es schon ausreichend, wenn sich beispielsweise bei Katzenbesitzern einige Haare des Tieres auf der Kleidung festsetzen und anschließend in die Umgebungsluft gelangen. Sämtliche Tier-Allergene können unter anderem Atemnot hervorrufen oder Asthma verschlimmern. Ein hartnäckiger Husten kann zum Beispiel Anzeichen einer Allergie auf bestimmte Stoffe sein.
Allergien, die Schleimhäute und Haut betreffen

Des Weiteren kann eine Allergie die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes angreifen. Dies kann sich bereits durch Juckreiz, Kribbeln und Schwellungen der Mundschleimhaut bemerkbar machen. Spätere Folgen können unter anderem Völlegefühl und Magenbeschwerden, Blähungen oder sogar Erbrechen und Durchfall sein. Schlimmstenfalls stellt sich eine Entzündung der Schleimhaut ein.

Unsere Haut verfügt über unzählige Abwehrzellen. Es ist deshalb kein Wunder, dass unser größtes Organ auf Allergene empfindlich reagiert. Ihre Haut antwortet bei direktem wie auch indirektem (Nahrungsaufnahme) Kontakt mit unverträglichen Stoffen oder Materialien zum Beispiel mit Rötungen, Juckreiz und/oder Quaddeln (Urtikaria) sowie Ausschlag (Exantheme).

Bei direktem Hautkontakt tritt meistens innerhalb von 6 bis zu 48 Stunden ein Kontaktekzem auf. Ihre Haut kann dabei anschwellen und sich röten, jucken und nässen. Es zeigen sich eventuell Bläschen/Blasen, die sich öffnen und nässende Hautflächen hinterlassen. Nach Abtrocknen des Sekrets heilt Ihre Haut unter Schuppenbildung ab. Wird das Allergen nicht entdeckt, kann ein Kontaktekzem auch chronisch werden. Wichtig ist bei jeder Allergie, dass die Auslöser identifiziert und vermieden werden. Oft handelt es sich um Konservierungs-/Duftstoffe oder bestimmte unedle Metalle.


Stomatologie – ein Spezialgebiet der Zahnmedizin


Bei Stomatologie handelt es sich um einen grundlegenden Bereich der Zahnmedizin. Stomatologie als Wissenschaft beschäftigt sich hauptsächlich mit der Diagnose, Therapie sowie Prävention wie auch Nachsorge von Zahnkrankheiten, der Mundhöhle und Mundschleimhaut. Die speziellen Dienstleistungen erhalten Patienten in der Regel als ambulante Versorgung. Lediglich ein geringer Anteil erfolgt im Rahmen stationärer Zahnmedizin beziehungsweise zahnärztlicher Einrichtungen.

Der Bereich der Stomatologie, der sich mit Erkrankungen der Mundschleimhaut und Mundhöhle befasst, ist enorm bedeutend für die Aufnahme, Zerkleinerung sowie Vorverdauung von Nahrung, zur Sprach- und Lautbildung sowie der Mimik. Im Bereich der Mundhöhle können Fachärzte der Stomatologie neben einer typisch lokalen Schleimhaut-Erkrankung auch die vielfältigen Begleitsymptome etlicher Erkrankungen wie zum Beispiel innerer Krankheiten (Bluterkrankungen), Hautkrankheiten sowie viraler Krankheiten erkennen.

Unterschiedliche Bereiche der Stomatologie

Heutzutage wird Stomatologie auch als Bezeichnung für Kiefer-, Mund- und Zahnheilkunde genutzt. Dienstleistungen dieser Art erbringen normalerweise akademisch ausgebildete Zahnärzte, die ein fünf-/sechsjähriges Universitätsstudium absolviert haben. Inbegriffen sind bei einer Zahnarztbehandlung unter anderem die Untersuchung auf Zahnkaries, Diagnose/Behandlung von Zahnfleischbeschwerden (Zahnhalsschutz), Zahnfüllungen sowie Zahnersatz (Brücken, Kronen) sowie eine professionelle Zahnreinigung.

Stomatologie wird in drei unterschiedliche Bereiche eingeteilt, die verschiedene Schwerpunkte bedienen. Bei der therapeutischen Stomatologie (präventive Stomatologie) stehen Diagnose, Therapie sowie Prävention von Zahnkaries und dessen Komplikationen im Fokus. Ein anderes Spezialgebiet der Stomatologie ist die Pedodontie (Kinderzahnmedizin), die sich mit der Behandlung/Pflege von Kinderzähnen befasst. Hierzu gehört auch das Milchgebiss sowie die Entwicklung des Gebisses bei Jugendlichen. Die sogenannte Parodontologie ist das dritte Spezialgebiet der Stomatologie, das unterschiedliche Erkrankungen im Kiefer (Zahnhalteapparat) und der Schleimhaut behandelt.

Die orthopädische Stomatologie (Prothetik und Implantologie)

Bei der orthopädischen Stomatologie beziehungsweise Prothetik handelt es sich um die Versorgung mit Zahnprothesen. Diese werden bei Verlust von einzelnen oder auch mehreren Zähnen benötigt. Zudem wird hierbei unterschiedlicher Zahnersatz wie zum Beispiel Brücken, Kronen oder bei zahnlosen Kiefern auch Prothesen angefertigt.

Im Rahmen der chirurgischen Stomatologie beschäftigen sich Fachärzte mit der Therapie beziehungsweise Behandlung der unterschiedlichsten Mundhöhlen-Erkrankungen. Des Weiteren ist die Implantologie ein Zweig der chirurgischen Stomatologie. Hierbei werden Zahnimplantate im Kiefer platziert, die als Basis beziehungsweise künstliche Zahnwurzel dienen. Auf diesen stabilen Untergrund wird wiederum ein individuell angepasster Zahnersatz montiert. Um den hohen Anspruch dieser speziellen Behandlungen auch zu erfüllen, müssen die Zahnärzte als Implantologen über eine ausreichend lange und nachweisbare Berufserfahrung verfügen.

Implantologen – Fachärzte in der chirurgischen Stomatologie

Die Implantologie erbringt somit keine klassischen Leistungen in der Zahnmedizin, sondern ausschließlich äußerst präzise chirurgische Behandlungen. Deshalb befindet sich die Arbeit der Implantologen auf einem enorm hohen Niveau, wenn es um die Technik geht. Eine hochmoderne innovative Ausstattung der zahnmedizinischen Praxis beziehungsweise der Zahnklinik ist somit unabdingbar. Die orthopädische Stomatologie (Implantologie) wird jedoch stetig weiterentwickelt, sodass neueste Materialien, Technologien sowie Techniken für die Patienten zur Verfügung stehen. Die fachlich spezialisierten Zahnärzte müssen dazu kontinuierlich an entsprechenden Schulungen teilnehmen, sodass Sie eine professionelle Behandlung erwarten dürfen.