Kategorie: Krankheit


Diabetes – die weltweite Zivilisationskrankheit schlechthin


Wird Ihr Hautbild, trotz sorgfältiger Pflege, immer trockener? Verspüren Sie immer öfter unangenehm starken Harndrang? Dies können unter anderem Symptome eines Diabetes sein. Diabetes ist eine Erkrankung, die in der Welt am weitesten verbreitet ist. Diabetes entsteht normalerweise schleichend, sodass Sie vorerst keinerlei akute Beschwerden bemerken. Die Bezeichnung Diabetes mellitus (wörtlich: honigsüßer Durchfluss) benennt unterschiedliche Erkrankungen, deren Gemeinsamkeit sich dadurch äußert, dass der Stoffwechsel gestört ist, wodurch sich der Blutzuckerspiegel erhöht.

Wie wirkt sich der Typ-2-Diabetes aus?

Die häufigste Form eines Diabetes in heutzutage der Typ-2-Diabetes. Hierbei reagieren Ihre Körperzellen immer unempfindlicher gegenüber dem Hormon Insulin. Letzteres soll den Transport und die Aufnahme von Glukose (Traubenzucker) in die Körperzellen unterstützen, um dort der Energiegewinnung zu dienen. Reagieren Ihre Zellen jedoch auf Dauer unempfindlicher auf Insulin, erhöht sich Ihr Blutzuckerspiegel. Ein großes Risiko an dieser Art Diabetes zu erkranken ist speziell die genetische Veranlagung sowie Bewegungsmangel und Übergewicht. Meistens sind ältere Menschen betroffen, zunehmend allerdings auch jüngere Personen.

Was bedeutet Typ-1-Diabetes?

An zweiter Position der Stoffwechselerkrankungen steht der Typ-1-Diabetes – eine Autoimmunkrankheit. Hierbei zerstört Ihr eigenes Immunsystem die Inselzellen innerhalb Ihrer Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Daraus entwickelt sich ein Insulinmangel. Um ihren überhöhten Blutzuckerspiegel zu regulieren, müssen Betroffene normalerweise lebenslang Insulin per Spritze zuführen. Der Typ-1-Diabetes zeigt sich meistens bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.

Symptome, die Hinweise auf einen Diabetes geben können

Häufiger Harndrang: Ihr Körper ist bei einem Diabetes bestrebt, den überzähligen Zucker im Blut mithilfe von Urin auszuscheiden. Aus diesem Grund haben Sie eventuell einen stärkeren Harndrang (Polyurie) als üblicherweise. Dieser Umstand gilt auch als erstes Symptom für Diabetes. Starker Durst: Durch die vermehrte Ausscheidung von Flüssigkeit kann es zu einem Wassermangel kommen, wodurch Sie wiederum ein deutlich höheres Trinkbedürfnis spüren.

Juckende und trockene Haut: Bemerken Sie öfter extrem trockene Hautbereiche, die nicht wieder verschwinden, kann es sich um erste Symptome eines Diabetes handeln. Auch hierfür ist der vermehrte Flüssigkeitsverlust verantwortlich. Müdigkeit und Gewichtsverlust: Fühlen Sie sich oft schlapp und lustlos, können dies ebenfalls erste Hinweise auf Diabetes sein. Des Weiteren kann es bei einer Diabetes Erkrankung manchmal zu ungewolltem Gewichtsverlust kommen. Einerseits ist dies auch durch den hohen Flüssigkeitsverlust zu erklären. Andererseits kann als Ursache vorliegen, dass die Körperzellen durch die negative Blutzuckerverwertung keine Möglichkeit besitzen ihren Energiebedarf gut genug abzudecken und auf Fettdepots zurückgreifen.

Das Infektionsrisiko steigt und Wunden heilen deutlich schlechter

Größeres Risiko für Infektionen: Diabetiker sind grundsätzlich anfälliger für die unterschiedlichsten Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Fußpilz, Harnwegsinfektionen sowie allgemein Haut-Infektionen und speziell Parodontitis. Wunden heilen schlechter ab: Da ein Diabetes meistens das Immunsystem außer Gefecht setzt, erfolgt eine viel schlechtere Durchblutung, sodass auch Wunden auf der Haut langsamer abheilen.

Schlechter Atem: Speziell der Typ-1-Diabetes zeigt sich durch einen unangenehmen Acetongeruch beim Atmen, der etwas an überlagertes Obst erinnert. Dies entsteht dadurch, dass die Körperzellen aufgrund ihres Energiemangels Fettzellen abbauen und Aceton freigesetzt wird. Es ist ein Symptom, welches starken Insulinmangel anzeigt. Es kann sich hierbei um eine Ketoazidose oder sogar schlimmstenfalls mit einem diabetischen Koma enden kann.


Gesunde Ernährung – die Basis für erfolgreiches Abnehmen


Gesunde Ernährung ist normalerweise der erste Schritt und eine wichtige Säule, wenn es darum geht, Übergewicht abzubauen. Falsche Ernährung ist zwar nicht immer, allerdings oft der Grund für Übergewicht. Was bedeutet überhaupt gesunde Ernährung?

Wollen Sie Ihr Gewicht langfristig verringern, sollten Sie sich auf proteinreiche Nahrungsmittel wie zum Beispiel mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und Milchprodukte (3,5 Prozent Fett, sättigt länger) konzentrieren. Mit dieser Art Ernährung werden Sie satt, ohne ständig Kilokalorien zu zählen. Raffinierte Kohlenhydrate wie unter anderem weißer Reis und Weißbrot sind allerdings zu meiden.

Die Ernährungspyramide ist heutzutage mit Skepsis zu betrachten

Über lange Jahre war die sogenannte Ernährungspyramide Leitfaden für ausgewogene und gesunde Ernährung. Allerdings unterscheiden sich die Darstellungen zum Teil äußerst stark. Der optimale Nährstoffbedarf ist in den Ernährungsempfehlungen verallgemeinert, dabei benötigt jeder Mensch individuelle Nährstoffe, weshalb dies auch bei einer Diät unbedingt zu beachten ist.

Tägliche Abwechslung auf dem Speiseplan unterstützt Ihre Gesundheit

Beschäftigen Sie sich bereits mit dem Thema gesunde Ernährung, Diät und Gewichtsreduktion, sind die Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) für Sie eventuell interessant. Die DGE hat für Gewichtsreduktion, Diät und gesunde Ernährung folgende Punkte vorgeschlagen:

– Ausgewogenheit: Ihr Speiseplan sollte abwechslungsreich sein und in erster Linie pflanzliche Produkte beinhalten.
– Kartoffeln und Getreide: Eine Diät wie auch gesunde Ernährung zur Gewichtsreduktion sollte maßvoll Kohlenhydrate enthalten. Laut DGE sollten über jeden Tag etwa 30 Gramm Ballaststoffe (Gemüse, Vollkornprodukte) aufgenommen werden. Dazu sind reichlich Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe (Kartoffeln, Nüsse, Hülsenfrüchte) nötig, um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten.

– Obst und Gemüse: Fünf Portionen Gemüse pro Tag sind empfehlenswert, bei Obst muss jeder individuell entscheiden, da Fruchtzucker oft nicht vertragen wird und Magen-/Darmbeschwerden hervorruft. Das Gemüse sollte frisch sein lediglich kurz gegart/gedünstet werden, um Vitamine, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe zu erhalten.

– Tierische Produkte: Selen, Jod, Kalzium und Omega-3-Fettsäuren gehören neben anderen zu den essenziellen Nährstoffen. Die DGE empfiehlt aus diesem Grund täglich Milch-/Milchprodukte (3,5 Prozent Fettgehalt), ein-/zweimal pro Woche Fleisch und Fisch (idealerweise Lachs, Makrele) und Eier sowie verarbeitete Wurstwaren nur in geringen Mengen zu konsumieren.

– Fettreiche und fettarme Nahrungsmittel: Große Mengen gesättigte Fette sind schädlich, allerdings ist zu wenig Fett bei gesunder Ernährung und Diät auch nicht gut. Bevorzugen Sie deshalb pflanzliche Öle wie zum Beispiel Rapsöl und für Salate Leinöl (viel gesunde Omega-3-Fettsäure). Größte Vorsicht ist jedoch bei versteckten Fetten geboten, die sich in Süßwaren und Kuchen/Gebäck sowie verarbeiteten Lebensmitteln verbergen.

– Salz und Zucker: Um Ihre Speisen kräftig und geschmackvoll zu würzen, sollten Sie unter anderem auf frische Kräuter zurückgreifen. Kurkuma und Chili sind zum Beispiel Gewürze für Freunde aromatischer Gerichte und zudem Ihrer Gesundheit zuträglich. Für eine gesunde Ernährung ist unbedingt auf versteckten Zucker in Getränken zu achten. Fertigprodukte sollten nicht eingekauft werden.

– Ausreichend Flüssigkeit: Täglich sollten Sie Minimum 1,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen. Ideal sind Mineralwasser, zuckerfreie Getränke, Tee und Kaffee.

– Genießen: Bei einer Diät und allgemein bei gesunder Ernährung ist genießen ein sehr wichtiger Punkt – Essen darf nicht einfach nebenbei geschehen! Wollen Sie Ihr Gewicht reduzieren und halten Diät oder Ihr perfektes Gewicht halten, ist moderate sportliche Aktivität, wenn möglich an frischer Luft, eine perfekte Ergänzung zum gesunden Lifestyle.


Gynäkologie – wann ist eine Untersuchung ratsam?


Bei der Gynäkologie (Frauenheilkunde) handelt es sich um die Erkennung/Entstehung und Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Sexual-/Fortpflanzungsorgane sowie der Vorsorge. Eine gynäkologische Untersuchung dient primär der Vorsorge. Diese sollten Sie regelmäßig, etwa alle zwölf Monate, wahrnehmen. Einerseits kann Ihr Frauenarzt früh genug mögliche bösartige Erkrankungen feststellen und andererseits können Sie akute Beschwerden abklären lassen. Symptome für eine gynäkologische Untersuchung sind unter anderem:

– Jucken, Schmerzen oder Brennen im Genitalbereich (beispielsweise beim Urinieren oder Geschlechtsverkehr)
– außergewöhnlicher Ausfluss
– Menstruations-Beschwerden (beispielsweise zu lange, zu starke Blutung oder Schmerzen)
– auffällige Veränderungen im Brustbereich (zum Beispiel Verhärtungen, Knoten).

Ihre Frauenärztin/Ihr Gynäkologe ist zudem professioneller Ansprechpartner zu allen Fragen der Verhütung und Schwangerschaft, Sexualität und auch Ihrem Kinderwunsch.

Gynäkologie – zuerst eine ausführliche Beratung bei Ihrer Gynäkologin

Im Vorfeld der gynäkologischen Untersuchung wird von Ihnen eine Urinprobe erbeten. Mittels Teststreifen wird diese auf Blutspuren, keime und Entzündungszeichen untersucht. Weiterhin kann auch eine Schwangerschaft anhand der Urinprobe festgestellt werden. Zudem erleichtert eine geleerte Blase Ihrem Frauenarzt anschließend die spätere Untersuchung per Ultraschall.

Direkt im Behandlungszimmer werden Sie von Ihrer Frauenärztin/Ihrem Gynäkologen zu ungewöhnlichen Vorkommnissen und aktuellen Beschwerden befragt. Wichtig sind auch Informationen zu Ihrem engen familiären Umfeld, ob hier öfter Gebärmutterhals- und/oder Brustkrebs vorgekommen ist. Andere Themen, die Ihre Frauenärztin anspricht oder zu denen Sie eine Beratung erhalten können, sind:

– Art und Dauer der Regelblutung
– Scheidenausfluss oder Zwischenblutungen
– aktuelle Verhütung oder Verhütungswunsch
– Partnerschaft und Sexualität
– Stoffwechselerkrankungen
– Medikamentenkonsum.

Wie läuft die gynäkologische Untersuchung ab?

Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung. Dafür holt sich Ihr Frauenarzt zur Unterstützung meistens eine Mitarbeiterin/Schwester. Ihr Gynäkologe sollte Ihnen im Idealfall jeden seiner Handgriffe genau beschreiben. Die gynäkologische Untersuchung an sich ist komplett schmerzfrei und bedarf nur wenige Minuten.

Zwecks Tastuntersuchung Ihrer Scheide sowie des Muttermundes nutzt Ihre Frauenärztin das sogenannte Spekulum. Dieses wird vorher normalerweise minimal mit Gleitmittel bestrichen und anschließend vorsichtig in Ihre Scheide eingeführt. Das Spekulum wird geöffnet und die Scheidenwand dadurch leicht gespreizt. Dadurch kann Ihre Ärztin das Scheidengewölbe sowie Ihren Muttermund frei einsehen. Um Ihren Scheidenkanal äußerlich exakter zu untersuchen, kann Ihre Gynäkologin ein sogenanntes Kolposkop einsetzen. Dies ist eine Art Lupe inklusiver kleiner Lichtquelle. Um eine Früherkennung für Krebserkrankungen durchzuführen, benötigt Ihre Frauenärztin einen Abstrich (Pap-Test) vom Übergangsbereich Scheide zu Muttermund.

Oft nutzt die Frauenärztin die Routineuntersuchung für eine zusätzliche Ultraschall-Untersuchung mittels speziellem Schallkopf. Dieser ist ergonomisch geformt und lässt sich deshalb leicht in den Scheidengang einführen. Dadurch kann Ihre Gynäkologie Ihre Gebärmutterwand und -schleimhaut, Ihre Eierstöcke sowie Ihre Zyklusphase und sämtliche kleinen Beckenräume beurteilen. Nach kurzer Zeit im Behandlungszimmer haben Sie die gynäkologische Untersuchung normalerweise für die nächsten zwölf Monate geschafft – wenn nicht früher gewisse Beschwerden auftreten. Gynäkologen sind höchst aufmerksam und nehmen sich oft Zeit für ihre Patientinnen. Wichtig ist, dass Sie den Schritt gehen und Ihre Ärztin auf Ihre Beschwerden und Probleme ansprechen.