Autor: Linda


Diabetes – die weltweite Zivilisationskrankheit schlechthin


Wird Ihr Hautbild, trotz sorgfältiger Pflege, immer trockener? Verspüren Sie immer öfter unangenehm starken Harndrang? Dies können unter anderem Symptome eines Diabetes sein. Diabetes ist eine Erkrankung, die in der Welt am weitesten verbreitet ist. Diabetes entsteht normalerweise schleichend, sodass Sie vorerst keinerlei akute Beschwerden bemerken. Die Bezeichnung Diabetes mellitus (wörtlich: honigsüßer Durchfluss) benennt unterschiedliche Erkrankungen, deren Gemeinsamkeit sich dadurch äußert, dass der Stoffwechsel gestört ist, wodurch sich der Blutzuckerspiegel erhöht.

Wie wirkt sich der Typ-2-Diabetes aus?

Die häufigste Form eines Diabetes in heutzutage der Typ-2-Diabetes. Hierbei reagieren Ihre Körperzellen immer unempfindlicher gegenüber dem Hormon Insulin. Letzteres soll den Transport und die Aufnahme von Glukose (Traubenzucker) in die Körperzellen unterstützen, um dort der Energiegewinnung zu dienen. Reagieren Ihre Zellen jedoch auf Dauer unempfindlicher auf Insulin, erhöht sich Ihr Blutzuckerspiegel. Ein großes Risiko an dieser Art Diabetes zu erkranken ist speziell die genetische Veranlagung sowie Bewegungsmangel und Übergewicht. Meistens sind ältere Menschen betroffen, zunehmend allerdings auch jüngere Personen.

Was bedeutet Typ-1-Diabetes?

An zweiter Position der Stoffwechselerkrankungen steht der Typ-1-Diabetes – eine Autoimmunkrankheit. Hierbei zerstört Ihr eigenes Immunsystem die Inselzellen innerhalb Ihrer Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Daraus entwickelt sich ein Insulinmangel. Um ihren überhöhten Blutzuckerspiegel zu regulieren, müssen Betroffene normalerweise lebenslang Insulin per Spritze zuführen. Der Typ-1-Diabetes zeigt sich meistens bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.

Symptome, die Hinweise auf einen Diabetes geben können

Häufiger Harndrang: Ihr Körper ist bei einem Diabetes bestrebt, den überzähligen Zucker im Blut mithilfe von Urin auszuscheiden. Aus diesem Grund haben Sie eventuell einen stärkeren Harndrang (Polyurie) als üblicherweise. Dieser Umstand gilt auch als erstes Symptom für Diabetes. Starker Durst: Durch die vermehrte Ausscheidung von Flüssigkeit kann es zu einem Wassermangel kommen, wodurch Sie wiederum ein deutlich höheres Trinkbedürfnis spüren.

Juckende und trockene Haut: Bemerken Sie öfter extrem trockene Hautbereiche, die nicht wieder verschwinden, kann es sich um erste Symptome eines Diabetes handeln. Auch hierfür ist der vermehrte Flüssigkeitsverlust verantwortlich. Müdigkeit und Gewichtsverlust: Fühlen Sie sich oft schlapp und lustlos, können dies ebenfalls erste Hinweise auf Diabetes sein. Des Weiteren kann es bei einer Diabetes Erkrankung manchmal zu ungewolltem Gewichtsverlust kommen. Einerseits ist dies auch durch den hohen Flüssigkeitsverlust zu erklären. Andererseits kann als Ursache vorliegen, dass die Körperzellen durch die negative Blutzuckerverwertung keine Möglichkeit besitzen ihren Energiebedarf gut genug abzudecken und auf Fettdepots zurückgreifen.

Das Infektionsrisiko steigt und Wunden heilen deutlich schlechter

Größeres Risiko für Infektionen: Diabetiker sind grundsätzlich anfälliger für die unterschiedlichsten Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Fußpilz, Harnwegsinfektionen sowie allgemein Haut-Infektionen und speziell Parodontitis. Wunden heilen schlechter ab: Da ein Diabetes meistens das Immunsystem außer Gefecht setzt, erfolgt eine viel schlechtere Durchblutung, sodass auch Wunden auf der Haut langsamer abheilen.

Schlechter Atem: Speziell der Typ-1-Diabetes zeigt sich durch einen unangenehmen Acetongeruch beim Atmen, der etwas an überlagertes Obst erinnert. Dies entsteht dadurch, dass die Körperzellen aufgrund ihres Energiemangels Fettzellen abbauen und Aceton freigesetzt wird. Es ist ein Symptom, welches starken Insulinmangel anzeigt. Es kann sich hierbei um eine Ketoazidose oder sogar schlimmstenfalls mit einem diabetischen Koma enden kann.


Allergie – die moderne Geißel der Menschen


Wird von einer Allergie gesprochen wehrt sich Ihr Körper gegen Stoffe, die eigentlich harmlos sind. Ihr Immunsystem kann dabei auf die unterschiedlichsten Stoffe negativ reagieren. Allergien gegen bestimmte Lebensmittel und Hausstaub sind wohl besonders unangenehm. Bei Letzterer können sich Betroffene den Allergie auslösenden Stoffen in der Umwelt kaum entziehen.

Laut Experten ist es heutzutage, neben ungünstigen Umwelteinflüssen und genetisch bedingter Veranlagung, hauptsächlich die überzogene Hygiene, die in Industrieländern vorherrscht dafür verantwortlich, dass das Immunsystem der Menschen allgemein und speziell der Kinder nicht stabil genug ist und deshalb überreagiert.

Welche allergischen Reaktionen können auftreten?

Kommen Ihre Augen mit bestimmten Allergenen in Berührung, kann sich Ihre Bindehaut (Konjunktivitis) entzünden. Dies macht sich beispielsweise durch rote geschwollene sowie tränende Augen und extremen Juckreiz bemerkbar. Derartige Augenbeschwerden treten oft gemeinsam mit einer Rhinokonjunktivitis (allergischem Schnupfen) auf.

Gewisse Allergene, die sich in der Umwelt befinden, wie beispielsweise Tierhaare, Pollen sowie Exkremente von Hausstaubmilben gelangen in erster Linie in Ihre Atemwege. Im Innern der Nase kann dadurch ebenfalls eine Rhinitis (allergischer Schnupfen) entstehen. Durch die Entzündung der Schleimhaut schwillt diese an, Ihre Nase ist verstopft oder beginnt zu laufen. Gleichzeitig tritt unangenehmer Juckreiz auf. Der Niesreiz wird zwingend und entlädt sich oft in andauernden Niessalven.

Eine Allergie gegen Pollen (Heuschnupfen/Pollinosis) tritt während der saisonalen Pollenflugzeit (Pollenkalender) auf und verschlimmert sich im Besonderen tagsüber, wenn schönes Wetter vorherrscht. Längere Regenfälle oder Schlechtwetterphasen bessern dagegen die Symptome der Pollenallergie. Sind Sie von dieser Art Allergie betroffen, kann es zusätzlich unter anderem zu Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeinem Unwohlsein und sogar Fieber kommen.

Hausstaub- und Tierhaar-Allergien sind am weitesten verbreitet

Hausstaubmilben verursachen speziell nachts Beschwerden. Dies kann sich nachts durch Schnupfen, morgens durch eine verstopfte Nase zeigen. Die Symptome bleiben normalerweise während des ganzen Jahres bestehen, falls keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Ihr Arzt diagnostiziert eine allergische perenniale (ganzjährige) Rhinitis.

Eine Nasenschleimhaut-Entzündung, die auf Tierhaaren basiert, verschlimmert sich im Besonderen dann, wenn die jeweiligen Tiere sich in direkter Nähe aufhalten. Oft ist es schon ausreichend, wenn sich beispielsweise bei Katzenbesitzern einige Haare des Tieres auf der Kleidung festsetzen und anschließend in die Umgebungsluft gelangen. Sämtliche Tier-Allergene können unter anderem Atemnot hervorrufen oder Asthma verschlimmern. Ein hartnäckiger Husten kann zum Beispiel Anzeichen einer Allergie auf bestimmte Stoffe sein.
Allergien, die Schleimhäute und Haut betreffen

Des Weiteren kann eine Allergie die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes angreifen. Dies kann sich bereits durch Juckreiz, Kribbeln und Schwellungen der Mundschleimhaut bemerkbar machen. Spätere Folgen können unter anderem Völlegefühl und Magenbeschwerden, Blähungen oder sogar Erbrechen und Durchfall sein. Schlimmstenfalls stellt sich eine Entzündung der Schleimhaut ein.

Unsere Haut verfügt über unzählige Abwehrzellen. Es ist deshalb kein Wunder, dass unser größtes Organ auf Allergene empfindlich reagiert. Ihre Haut antwortet bei direktem wie auch indirektem (Nahrungsaufnahme) Kontakt mit unverträglichen Stoffen oder Materialien zum Beispiel mit Rötungen, Juckreiz und/oder Quaddeln (Urtikaria) sowie Ausschlag (Exantheme).

Bei direktem Hautkontakt tritt meistens innerhalb von 6 bis zu 48 Stunden ein Kontaktekzem auf. Ihre Haut kann dabei anschwellen und sich röten, jucken und nässen. Es zeigen sich eventuell Bläschen/Blasen, die sich öffnen und nässende Hautflächen hinterlassen. Nach Abtrocknen des Sekrets heilt Ihre Haut unter Schuppenbildung ab. Wird das Allergen nicht entdeckt, kann ein Kontaktekzem auch chronisch werden. Wichtig ist bei jeder Allergie, dass die Auslöser identifiziert und vermieden werden. Oft handelt es sich um Konservierungs-/Duftstoffe oder bestimmte unedle Metalle.


Yoga: eine körperliche Aktivität


Yoga wird als ein Übungssystem bezeichnet, das dafür da ist, um den Körper und deren Geist ins Gleichgewicht zu bringen. Dieses Übungssystem kommt aus Indien. 300 Millionen Menschen nutzen weltweit Yoga um sich geistig und seelisch ins Gleichgewicht zu bekommen. Im Vordergrund bei Yoga steht ihr verbessertes Wohlbefinden und Fitness. Sie können durch Yoga ihre Meditation und ihre Kreativität fördern. Sie können durch verschiedene Yoga Übungen Rückenprobleme und viele weitere Beschwerden lindern. Yoga wirkt sich auch sehr positiv auf ihren Energiehaushalt aus. Sie können auch mit Yoga ihre körperlichen Fähigkeiten entwickeln und mit ihr können sie auch gesteigert werden. Auch im hohen Alter bleiben diese Fähigkeiten erhalten. Yoga kann auch eine gute Lösung sein, wenn sie an einer Depression leiden. Sie ist zwar in der Lage ihre Symptome zu lindern, allerdings ist sie aber kein Ersatz für eine Therapie. Sie sollten aber am Anfang Yoga bei einem Yogalehrer erlernen. Sie können sich dafür an einer Yogaschule anmelden.

Das Fitnessstudio zur körperlichen Aktivität nutzen

Sie finden in einem Fitnessstudio verschiedene Geräte für Ausdauer- und Krafttraining. Im Fitnessstudio werden auch diverse Kurse angeboten, die sie besuchen können. Sie können die Kurse, den Service und die Geräte gegen ein Entgelt nutzen. Hier wird auch Bodybuilding und Fitnesstraining angeboten und in einigen Studios ist auch eine Sauna und ein Wellnessbereich angeschlossen. Sie finden im Fitnessstudio einige Geräte zum Krafttraining wo sie gezielte Muskelgruppen trainieren können. Diese Geräte bestehen fast zum größten Teil aus Kabelzuggeräte. Sollten sie schon fortgeschritten im Bereich Krafttraining sein, dann können sie auch eine Vielzahl an Hanteln ausprobieren. Sie werden in ihrem Fitnessstudio angeboten. Zu den Ausdauergeräten zählen Rudergräte, Laufbänder und Ergometer. Diese können sie für eine bessere Kondition verwenden. In einigen Fitnessstudios wird auch Yoga angeboten. Diese Kurse können sie natürlich auch Besuchen. Sie können auch Pilates oder Aerobic Kurse besuchen. Dort wird auch Gymnastik angeboten und das ist gerade für Schwangere gut geeignet. Dafür gibt es extra Schwangerschaftsgymnastik. Sie können also dank Fitnessstudios Muskeln aufbauen, abnehmen oder sich fit halten.

Pilates als Ganzkörpertraining

Pilates ist gut dafür geeignet um ihre Muskulatur zu Kräftigen. Ebenso ist Pilates geeignet um speziell für Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur die Pilates-Methode einzusetzen. Das Training findet auf speziellen Geräten oder auf Matten statt. Für schwächere Muskelgruppen ist das Pilates Training gut geeignet und es sorgt für eine gesunde Körperhaltung. Mit ihr werden auch die kleinen Muskeln angesprochen und die die sehr tief liegen. Beim Pilates Training werden Stretching, Kraftübungen und eine bewusste Atmung angeboten. Auch nach einem Unfall kommt dieses Training oft zu Vorschein und es wird auch zur Rehabilitation verwendet. Vorher sollten sie eine fachliche Einführung durchführen, damit sie Bewegungs- und Haltungsfehler vermeiden. Bei diesem Training ist die Verletzungsgefahr sehr gering. Bei diesem Training wird auf die Stärkung ihrer Muskulatur, auf eine Verbesserung ihrer Kondition und auf ihre verbesserte Körperhaltung eingegangen. Damit ihre Muskeln und Gelenke geschont werden, werden die Bewegungen langsam ausgeführt. Am Anfang sollten sie sich aber einen Trainer dazu holen.


Gesunde Ernährung – die Basis für erfolgreiches Abnehmen


Gesunde Ernährung ist normalerweise der erste Schritt und eine wichtige Säule, wenn es darum geht, Übergewicht abzubauen. Falsche Ernährung ist zwar nicht immer, allerdings oft der Grund für Übergewicht. Was bedeutet überhaupt gesunde Ernährung?

Wollen Sie Ihr Gewicht langfristig verringern, sollten Sie sich auf proteinreiche Nahrungsmittel wie zum Beispiel mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und Milchprodukte (3,5 Prozent Fett, sättigt länger) konzentrieren. Mit dieser Art Ernährung werden Sie satt, ohne ständig Kilokalorien zu zählen. Raffinierte Kohlenhydrate wie unter anderem weißer Reis und Weißbrot sind allerdings zu meiden.

Die Ernährungspyramide ist heutzutage mit Skepsis zu betrachten

Über lange Jahre war die sogenannte Ernährungspyramide Leitfaden für ausgewogene und gesunde Ernährung. Allerdings unterscheiden sich die Darstellungen zum Teil äußerst stark. Der optimale Nährstoffbedarf ist in den Ernährungsempfehlungen verallgemeinert, dabei benötigt jeder Mensch individuelle Nährstoffe, weshalb dies auch bei einer Diät unbedingt zu beachten ist.

Tägliche Abwechslung auf dem Speiseplan unterstützt Ihre Gesundheit

Beschäftigen Sie sich bereits mit dem Thema gesunde Ernährung, Diät und Gewichtsreduktion, sind die Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) für Sie eventuell interessant. Die DGE hat für Gewichtsreduktion, Diät und gesunde Ernährung folgende Punkte vorgeschlagen:

– Ausgewogenheit: Ihr Speiseplan sollte abwechslungsreich sein und in erster Linie pflanzliche Produkte beinhalten.
– Kartoffeln und Getreide: Eine Diät wie auch gesunde Ernährung zur Gewichtsreduktion sollte maßvoll Kohlenhydrate enthalten. Laut DGE sollten über jeden Tag etwa 30 Gramm Ballaststoffe (Gemüse, Vollkornprodukte) aufgenommen werden. Dazu sind reichlich Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe (Kartoffeln, Nüsse, Hülsenfrüchte) nötig, um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten.

– Obst und Gemüse: Fünf Portionen Gemüse pro Tag sind empfehlenswert, bei Obst muss jeder individuell entscheiden, da Fruchtzucker oft nicht vertragen wird und Magen-/Darmbeschwerden hervorruft. Das Gemüse sollte frisch sein lediglich kurz gegart/gedünstet werden, um Vitamine, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe zu erhalten.

– Tierische Produkte: Selen, Jod, Kalzium und Omega-3-Fettsäuren gehören neben anderen zu den essenziellen Nährstoffen. Die DGE empfiehlt aus diesem Grund täglich Milch-/Milchprodukte (3,5 Prozent Fettgehalt), ein-/zweimal pro Woche Fleisch und Fisch (idealerweise Lachs, Makrele) und Eier sowie verarbeitete Wurstwaren nur in geringen Mengen zu konsumieren.

– Fettreiche und fettarme Nahrungsmittel: Große Mengen gesättigte Fette sind schädlich, allerdings ist zu wenig Fett bei gesunder Ernährung und Diät auch nicht gut. Bevorzugen Sie deshalb pflanzliche Öle wie zum Beispiel Rapsöl und für Salate Leinöl (viel gesunde Omega-3-Fettsäure). Größte Vorsicht ist jedoch bei versteckten Fetten geboten, die sich in Süßwaren und Kuchen/Gebäck sowie verarbeiteten Lebensmitteln verbergen.

– Salz und Zucker: Um Ihre Speisen kräftig und geschmackvoll zu würzen, sollten Sie unter anderem auf frische Kräuter zurückgreifen. Kurkuma und Chili sind zum Beispiel Gewürze für Freunde aromatischer Gerichte und zudem Ihrer Gesundheit zuträglich. Für eine gesunde Ernährung ist unbedingt auf versteckten Zucker in Getränken zu achten. Fertigprodukte sollten nicht eingekauft werden.

– Ausreichend Flüssigkeit: Täglich sollten Sie Minimum 1,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen. Ideal sind Mineralwasser, zuckerfreie Getränke, Tee und Kaffee.

– Genießen: Bei einer Diät und allgemein bei gesunder Ernährung ist genießen ein sehr wichtiger Punkt – Essen darf nicht einfach nebenbei geschehen! Wollen Sie Ihr Gewicht reduzieren und halten Diät oder Ihr perfektes Gewicht halten, ist moderate sportliche Aktivität, wenn möglich an frischer Luft, eine perfekte Ergänzung zum gesunden Lifestyle.


Gynäkologie – wann ist eine Untersuchung ratsam?


Bei der Gynäkologie (Frauenheilkunde) handelt es sich um die Erkennung/Entstehung und Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Sexual-/Fortpflanzungsorgane sowie der Vorsorge. Eine gynäkologische Untersuchung dient primär der Vorsorge. Diese sollten Sie regelmäßig, etwa alle zwölf Monate, wahrnehmen. Einerseits kann Ihr Frauenarzt früh genug mögliche bösartige Erkrankungen feststellen und andererseits können Sie akute Beschwerden abklären lassen. Symptome für eine gynäkologische Untersuchung sind unter anderem:

– Jucken, Schmerzen oder Brennen im Genitalbereich (beispielsweise beim Urinieren oder Geschlechtsverkehr)
– außergewöhnlicher Ausfluss
– Menstruations-Beschwerden (beispielsweise zu lange, zu starke Blutung oder Schmerzen)
– auffällige Veränderungen im Brustbereich (zum Beispiel Verhärtungen, Knoten).

Ihre Frauenärztin/Ihr Gynäkologe ist zudem professioneller Ansprechpartner zu allen Fragen der Verhütung und Schwangerschaft, Sexualität und auch Ihrem Kinderwunsch.

Gynäkologie – zuerst eine ausführliche Beratung bei Ihrer Gynäkologin

Im Vorfeld der gynäkologischen Untersuchung wird von Ihnen eine Urinprobe erbeten. Mittels Teststreifen wird diese auf Blutspuren, keime und Entzündungszeichen untersucht. Weiterhin kann auch eine Schwangerschaft anhand der Urinprobe festgestellt werden. Zudem erleichtert eine geleerte Blase Ihrem Frauenarzt anschließend die spätere Untersuchung per Ultraschall.

Direkt im Behandlungszimmer werden Sie von Ihrer Frauenärztin/Ihrem Gynäkologen zu ungewöhnlichen Vorkommnissen und aktuellen Beschwerden befragt. Wichtig sind auch Informationen zu Ihrem engen familiären Umfeld, ob hier öfter Gebärmutterhals- und/oder Brustkrebs vorgekommen ist. Andere Themen, die Ihre Frauenärztin anspricht oder zu denen Sie eine Beratung erhalten können, sind:

– Art und Dauer der Regelblutung
– Scheidenausfluss oder Zwischenblutungen
– aktuelle Verhütung oder Verhütungswunsch
– Partnerschaft und Sexualität
– Stoffwechselerkrankungen
– Medikamentenkonsum.

Wie läuft die gynäkologische Untersuchung ab?

Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung. Dafür holt sich Ihr Frauenarzt zur Unterstützung meistens eine Mitarbeiterin/Schwester. Ihr Gynäkologe sollte Ihnen im Idealfall jeden seiner Handgriffe genau beschreiben. Die gynäkologische Untersuchung an sich ist komplett schmerzfrei und bedarf nur wenige Minuten.

Zwecks Tastuntersuchung Ihrer Scheide sowie des Muttermundes nutzt Ihre Frauenärztin das sogenannte Spekulum. Dieses wird vorher normalerweise minimal mit Gleitmittel bestrichen und anschließend vorsichtig in Ihre Scheide eingeführt. Das Spekulum wird geöffnet und die Scheidenwand dadurch leicht gespreizt. Dadurch kann Ihre Ärztin das Scheidengewölbe sowie Ihren Muttermund frei einsehen. Um Ihren Scheidenkanal äußerlich exakter zu untersuchen, kann Ihre Gynäkologin ein sogenanntes Kolposkop einsetzen. Dies ist eine Art Lupe inklusiver kleiner Lichtquelle. Um eine Früherkennung für Krebserkrankungen durchzuführen, benötigt Ihre Frauenärztin einen Abstrich (Pap-Test) vom Übergangsbereich Scheide zu Muttermund.

Oft nutzt die Frauenärztin die Routineuntersuchung für eine zusätzliche Ultraschall-Untersuchung mittels speziellem Schallkopf. Dieser ist ergonomisch geformt und lässt sich deshalb leicht in den Scheidengang einführen. Dadurch kann Ihre Gynäkologie Ihre Gebärmutterwand und -schleimhaut, Ihre Eierstöcke sowie Ihre Zyklusphase und sämtliche kleinen Beckenräume beurteilen. Nach kurzer Zeit im Behandlungszimmer haben Sie die gynäkologische Untersuchung normalerweise für die nächsten zwölf Monate geschafft – wenn nicht früher gewisse Beschwerden auftreten. Gynäkologen sind höchst aufmerksam und nehmen sich oft Zeit für ihre Patientinnen. Wichtig ist, dass Sie den Schritt gehen und Ihre Ärztin auf Ihre Beschwerden und Probleme ansprechen.


Stomatologie – ein Spezialgebiet der Zahnmedizin


Bei Stomatologie handelt es sich um einen grundlegenden Bereich der Zahnmedizin. Stomatologie als Wissenschaft beschäftigt sich hauptsächlich mit der Diagnose, Therapie sowie Prävention wie auch Nachsorge von Zahnkrankheiten, der Mundhöhle und Mundschleimhaut. Die speziellen Dienstleistungen erhalten Patienten in der Regel als ambulante Versorgung. Lediglich ein geringer Anteil erfolgt im Rahmen stationärer Zahnmedizin beziehungsweise zahnärztlicher Einrichtungen.

Der Bereich der Stomatologie, der sich mit Erkrankungen der Mundschleimhaut und Mundhöhle befasst, ist enorm bedeutend für die Aufnahme, Zerkleinerung sowie Vorverdauung von Nahrung, zur Sprach- und Lautbildung sowie der Mimik. Im Bereich der Mundhöhle können Fachärzte der Stomatologie neben einer typisch lokalen Schleimhaut-Erkrankung auch die vielfältigen Begleitsymptome etlicher Erkrankungen wie zum Beispiel innerer Krankheiten (Bluterkrankungen), Hautkrankheiten sowie viraler Krankheiten erkennen.

Unterschiedliche Bereiche der Stomatologie

Heutzutage wird Stomatologie auch als Bezeichnung für Kiefer-, Mund- und Zahnheilkunde genutzt. Dienstleistungen dieser Art erbringen normalerweise akademisch ausgebildete Zahnärzte, die ein fünf-/sechsjähriges Universitätsstudium absolviert haben. Inbegriffen sind bei einer Zahnarztbehandlung unter anderem die Untersuchung auf Zahnkaries, Diagnose/Behandlung von Zahnfleischbeschwerden (Zahnhalsschutz), Zahnfüllungen sowie Zahnersatz (Brücken, Kronen) sowie eine professionelle Zahnreinigung.

Stomatologie wird in drei unterschiedliche Bereiche eingeteilt, die verschiedene Schwerpunkte bedienen. Bei der therapeutischen Stomatologie (präventive Stomatologie) stehen Diagnose, Therapie sowie Prävention von Zahnkaries und dessen Komplikationen im Fokus. Ein anderes Spezialgebiet der Stomatologie ist die Pedodontie (Kinderzahnmedizin), die sich mit der Behandlung/Pflege von Kinderzähnen befasst. Hierzu gehört auch das Milchgebiss sowie die Entwicklung des Gebisses bei Jugendlichen. Die sogenannte Parodontologie ist das dritte Spezialgebiet der Stomatologie, das unterschiedliche Erkrankungen im Kiefer (Zahnhalteapparat) und der Schleimhaut behandelt.

Die orthopädische Stomatologie (Prothetik und Implantologie)

Bei der orthopädischen Stomatologie beziehungsweise Prothetik handelt es sich um die Versorgung mit Zahnprothesen. Diese werden bei Verlust von einzelnen oder auch mehreren Zähnen benötigt. Zudem wird hierbei unterschiedlicher Zahnersatz wie zum Beispiel Brücken, Kronen oder bei zahnlosen Kiefern auch Prothesen angefertigt.

Im Rahmen der chirurgischen Stomatologie beschäftigen sich Fachärzte mit der Therapie beziehungsweise Behandlung der unterschiedlichsten Mundhöhlen-Erkrankungen. Des Weiteren ist die Implantologie ein Zweig der chirurgischen Stomatologie. Hierbei werden Zahnimplantate im Kiefer platziert, die als Basis beziehungsweise künstliche Zahnwurzel dienen. Auf diesen stabilen Untergrund wird wiederum ein individuell angepasster Zahnersatz montiert. Um den hohen Anspruch dieser speziellen Behandlungen auch zu erfüllen, müssen die Zahnärzte als Implantologen über eine ausreichend lange und nachweisbare Berufserfahrung verfügen.

Implantologen – Fachärzte in der chirurgischen Stomatologie

Die Implantologie erbringt somit keine klassischen Leistungen in der Zahnmedizin, sondern ausschließlich äußerst präzise chirurgische Behandlungen. Deshalb befindet sich die Arbeit der Implantologen auf einem enorm hohen Niveau, wenn es um die Technik geht. Eine hochmoderne innovative Ausstattung der zahnmedizinischen Praxis beziehungsweise der Zahnklinik ist somit unabdingbar. Die orthopädische Stomatologie (Implantologie) wird jedoch stetig weiterentwickelt, sodass neueste Materialien, Technologien sowie Techniken für die Patienten zur Verfügung stehen. Die fachlich spezialisierten Zahnärzte müssen dazu kontinuierlich an entsprechenden Schulungen teilnehmen, sodass Sie eine professionelle Behandlung erwarten dürfen.